Offizielle Webseite der Autorin 

Beatrice von Burgund.
Die Königin Friedrich Barbarossas.


"Wer gerne historische Romane liest,wird an diesem Buch viel Freude haben!" (
Ev. Buchberater, 02/21) 


Ab 10. November 22 auch als
Taschenbuchausgabe erhältlich!
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ÜBER die Autorin

Dorothea von Choltitz ist 1963 geboren und in Lörrach aufgewachsen.

Nach dem Studium der evangelischen Theologie in Basel, Tübingen und Heidelberg war sie unter anderem als Gemeindepfarrerin tätig, ist jedoch auch schon mehr als zwanzig Jahre Lehrerin  in verschiedenen Gymnasien, seit 2009 auch mit dem Master of Arts in Management und Didaktik von Bildungsprozessen in Kirche und Gesellschaft.

In dieser Zeit hat sie an über zwanzig Buchprojekten und Veröffentlichungen im religionspädagogischen Bereich mitgearbeitet.

Die Autorin ist verheiratet, hat zwei „Beutesöhne“ und lebt und arbeitet im Bodenseeraum.

Beatrice von Burgund, die Königin Friedrich Barbarossas ist ihr erster historischer Roman.

copyright Portraitfoto:  Franzis von Stechow

Der historische Roman 

ISBN: 978-3-948968-21-2 

aus dem J. S. Klotz Verlagshaus,

gebundenes Buch, 19,90 Euro  

ab Nov 2022 auch:

ISBN: 978-3-948968-81-6

aus dem J. S. Klotz Verlagshaus,

Taschenbuch, 15 Euro  

 

Beatrice von Burgund

Der fundiert recherchierte Roman erzählt das aufregende und vielschichtige Leben der zweiten Frau von Kaiser Friedrich Barbarossa: Traumatischen Erlebnissen in der Jugend, in der die Autorin eine Jahrhunderte alte Legende aufgreift, der zufolge der Onkel die junge Gräfin Beatrice in einem Turm festgehalten haben soll, folgt die Krönung zur Königin, die glanzvolle Hochzeit mit dem Kaiser und eine turbulente Ehe, die politischen Verwicklungen in Deutschland und in Italien, ihre Teilnahme am Krieg in der Lombardei und die Geburt der ersten Tochter. Sexualität, Spiritualität, Einsamkeit, Krieg, Liebe und Frieden – die persönliche Entwicklung der jungen Beatrice ist untrennbar verwoben mit den brisanten, geschichtlichen Ereignissen der Zeit.

Eine besondere Historizität bereichert die Erzählung: Der interessierten Gottesdienstbesucherin Königin Beatrice waren die zwei altkirchlichen Predigtreihen der Kirche wohl bekannt, deren wöchentlich wechselnde Themen die neuzeitlichen evangelischen Wochensprüche aufgreifen, anhand derer sich der faszinierende Roman entwickelt. 

Weitere Informationen: 

https://www.flaneurin.at/die-koenigin-des-kaisers/

https://www.flaneurin.at/die-koenigin-des-kaisers/

 

Veröffentlichungsliste (nur Auswahl) Dorothea von Choltitz (ehemals Forster)

 

 

Böhler–Ehmann, Karin / Forster, Dorothea: Familie und Geschwister. In: SpurenLesen, Religionsbuch  5/6, Hrsg.: Büttner; G., Berkenbusch, I., Dieterich, V., Herrmann, H-J., Markgraf, E., Stuttgart: Calwer Verlag 1996, S. 180-190.

 

Böhler-Ehmann, Karin / Forster, Dorothea.: Familie und Geschwister. In: SpurenLesen, Religionsbuch 5/6, Werkbuch. Hrsg.: Büttner; G., Berkenbusch, I., Dieterich, V., Herrmann, H-J., Markgraf, E., Stuttgart: Calwer Verlag 1998, S.131-158.

 

Böhler-Ehmann Karin / Forster, Dorothea: Miteinander leben. In: SpurenLesen, Religionsbuch 7/8, Hrsg.: Büttner; G., Berkenbusch, I., Dieterich, V., Herrmann, H-J., Markgraf, E., Stuttgart: Calwer Verlag 1999, S. 180-190.

 

Böhler-Ehmann, Karin / Forster, Dorothea: Miteinander leben. In: SpurenLesen, Religionsbuch 7/8, Werkbuch,  Hrsg.: Berkenbusch, I., Dieterich, V., Herrmann, H-J., Markgraf, E., Stuttgart: Calwer Verlag 2000, S. 411-437.

 

Forster, Dorothea: Die Rolle der Diakonie an Evangelischen Schulen. Erziehungswege der Schulen in freier Trägerschaft. Recht und Schule, Hannover, Sonderheft 2 (2000), S. 18-24.

 

Choltitz von, Dorothea.: Freier oder Unfreier Wille? Ein Unterrichtsprotokoll. Ein Kommentar. In: Theologisieren mit Kindern. Hrsg.: Büttner; G., Rupp. H., Stuttgart: Kohlhammer Verlag 2002, S. 53-70 und S. 71-79.

 

Choltitz von, Dorothea von: Der Tod gehört zum Leben dazu. In Hockenheim befassten sich Schüler in einem Pilotprojekt mit dem Thema 'Sterben und Tod'. In: Standpunkte. Perspektiven fürs Leben. Karlsruhe, August 2004, S. 36-38.

Choltitz von, Dorothea: Kooperation Gemeinde-Schule. In: RPI aktuell. Karlsruhe, Dezember 2004, S. Berkenbusch, I., Dieterich, V., Herrmann, H-J., Markgraf, E., 3-4.

 

Choltitz von, Dorothea: „Küss mich“ oder „Pfoten weg“?!

Ein Jugendgottesdienst zur Prävention von Gewalt. In: Gewaltprävention. Pro Spezial. Karlsruhe, 33. Jg., 07/2005, S.37-44.

 

Choltitz von, Dorothea: Mit Speed in die berufliche Zukunft. Formel Job, eine Ausbildungsmesse für Haupt und Förderschüler. In: Standpunkte. Perspektiven fürs Leben. Karlsruhe, Februar 2006, S. 38-40.

 

Choltitz von, Dorothea: Leben mit dem Tod. Ein Unterrichtsgang für Gymnasium und Berufsschule, Schülerbuch. Stuttgart, Calwer Verlag, 2008, S.1-64.

 

Choltitz von, Dorothea: Gemeinsam sind wir stärker, In: SpurenLesen, Religionsbuch 7/8, Arbeitsheft für Schülerinnen und Schüler, Hrsg.: Büttner; G., Berkenbusch, I., Dieterich, V., Herrmann, H-J., Markgraf, E., Stuttgart, Calwer Verlag, 2008, S. 95-97.

 

Choltitz von, Dorothea: Berufsmesse „Mit Speed in die berufliche Zukunft“. Formel Job, eine Ausbildungsmesse für Haupt und Förderschüler. In: Abschreiben erlaubt! Zentrale für Unterrichtsmedien (ZUM e.V.) Hrsg: Pädagogik & Hochschul Verlag, Düsseldorf, Februar 2008 (CD).

 

Choltitz von, Dorothea: Vorbereiten kann sich niemand - Schulseelsorge und der Umgang mit Tod und Trauer. In: Standpunkte. Perspektiven fürs Leben. Karlsruhe, September 2008, S. 36-39.

 

Choltitz von, Dorothea: Leben mit dem Tod. Lehrerhandbuch für den Unterrichtsgang für Gymnasium und Berufsschule, Stuttgart, Calwer Verlag, 2009, S.1- 63.

 

Choltitz von, Dorothea / Rummler, Arnd: Wie sollen wir Menschen die Tiere behandeln? Tierethik mit christlichen Perspektiven. In: RU kompakt, Gymnasium, Hefte 5/6, Heft 2, Hrsg.: Hauser, U., Stuttgart, Calwer Verlag 2018, S. 36-78

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Nachwort zum Roman

Beatrice von Burgund

Zum Leben von Kaiser Friedrich Barbarossa während des Zeitraums des Romans finden sich viele zeitgenössische Quellen wie die gesta Friderici I. imperatoris seines Onkels Otto von Freising und dessen Nachfolgers Rahewin oder die Quellen über die Taten Kaiser Friedrichs I. in Italien von Otto Morena und seinen Nachfolgern. Trotz deren jeweils eigenen Perspektiven auf das Geschehen ergeben sich mit ihnen valide Informationen zu den historischen Ereignissen und den Personen, die an ihnen beteiligt waren. Ferdinand Oppl hat als Promotionsarbeit das Itinerar Friedrich Barbarossas verfasst, das fast minutiös die Ortsbewegungen des deutschen Reisekönigs und Kaisers Friedrich Barbarossas und seiner Begegnungen auflistet.

Die badische Theologin und damit auch Kirchenhistorikerin Dorothea von Choltitz hat das vorhandene geschichtliche Wissen präzise aufgegriffen und dabei die von den Quellen meist nur mit knappen Bemerkungen bedachten Erwähnungen zu seiner zweiten Frau Beatrice von Burgund gesammelt und weitergesponnen: Über den Realitätsgehalt der Jahrhunderte alten Legende, dass ihr Onkel Guillaume, Graf von Mâcon, Auxonne und Vienne Beatrice von Burgund in einem Turm eingesperrt haben soll, streiten sich die Wissenschaftler. Im Buch trifft Beatrice diese schmerzhafte Gefangenschaft mit den ungeheuerlichen Übergriffen ihres Verwandten mit voller Wucht. Die Leserin erlebt mit, wie die Autorin psychologisch versiert die junge Beatrice die traumatischen Erlebnisse in ihrer frühen Jugend langsam überwinden lässt: An der Seite ihrer Tante Berta, der Schwester Kaiser Friedrichs trifft sie nach dem Roman diesen zum ersten Mal in Konstanz, sieht ihn als ihren Retter aus den Fängen ihres Onkels und findet Gefallen an ihm. Geschichtlich sicher sind Krönung und Hochzeit, geschichtlich sicher ist, dass Beatrice Friedrich bei seiner Aufgabe als Herrscher durch deutsche Lande begleitet und später in seinem Krieg in der Lombardei zu ihm stößt. Der historische Hintergrund der Schilderung der glücklichen Beziehung des kaiserlichen Paares zeigt sich unter anderem an der zeitgenössischen Bezeichnung Kaiser Friedrichs als vir uxorius, eines Mannes, der seiner Frau ergeben ist.

So manches geschichtliche kleine Rätsel in der Lombardei löst die Autorin dabei „im Vorbeigehen“: Bis heute ist zum Beispiel unklar, warum Kaiser Friedrich Barbarossa bei der Eroberung von Crema die überaus grausame Tat, Feinde an den eigenen Belagerungsturm zu schnallen, zwar angeordnet, aber nach einem Tag wieder verworfen hat. Der Roman „bringt es an den Tag“: Es war seine Frau, die ihn durch ihre Mahnung zur Menschlichkeit den Abbruch ans Herz gelegt hatte, als sie, historisch gewiss, in der Nähe der Kriegshandlungen in San Bassano wohnte und ihn - dem Roman nach - als Knappe verkleidet im Heereslager besucht hat.

Mit feinem Pinselstrich vervollständigt so die Autorin das aus den Quellen sprechende vielfältige Leben der nicht nur für damalige Verhältnisse sehr interessierten, gebildeten, mehrere Sprachen sprechenden, schönen, mutigen Herrscherin in den unsicheren Zeiten des zwölften Jahrhunderts.

 

Komplex ist der theologiegeschichtliche Hintergrund, mit dem der Roman seinen ganz eigenen Klang erhält: den zwei altkirchlichen Predigtreihen, die in der Kirche in Westeuropa im zwölften Jahrhundert bekannt waren, ist das herrscherliche Paar, dessen gemeinsames Interesse an geistlichen Fragen geschichtlich gut fundiert ist, wohl auch begegnet. Diese Predigtreihen mit ihren wöchentlich wechselnden Themen werden von den neuzeitlichen evangelischen Wochensprüche aufgegriffen, die von Wilhelm Stählin, einem der Begründer der Evangelischen Michaelsbruderschaft ende der Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts in der seitdem gebräuchlichen wochenbezogenen Form geprägt worden sind, im Buch meist zitiert nach der neusten Reform.

Es ist also durchaus historisch möglich, dass die junge Königin Beatrice die vielfältigen brisanten Ereignisse, die ihr begegnen, gedanklich auch mit den religiösen Impulsen verarbeitet, die sich im Roman als Bibelworte über die Erzählungen gesellen, mal fast unverbunden, mal fast direkt zum Geschehen sprechend, so wie das Leben auch heute noch spielt.

„Ich finde es sehr interessant, spirituelle Erlebnisse, biblische Perspektiven und das pralle Leben immer neu in Beziehung zu setzen,“ meint die Autorin und Theologin, die Königin Beatrice mit ihren eigenen spirituellen Erfahrungen und Engelbegegnungen im Roman auch zweimal der Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen begegnen lässt. Obwohl dieses Ereignis nicht historisch festgehalten ist, hätte es gut so sein können, zumal die Autorin, entsprechend dieser Quellenlage, Königin Beatrice die ältere Hildegard inkognito aufsuchen lässt. 

 

Das J. S. Klotz Verlagshaus ist ein Verlag

für kulturelle und historische Themen.

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